Die Burgruine Lauenburg

Anzeige:
Die Burgruine Lauenburg  
Die Lauenburg im 12. Jahrhundert (Modell)  
Die Ruine der Lauenburg steht auf einem Ausläufer des Rambergmassivs oberhalb des Ortes Stecklenberg. Sie wurde von Heinrich IV. erbaut und im Jahre 1164 erstmals urkundlich erwähnt. Die Bauzeit der zweiteiligen Burganlage mit Vorburg und Hauptburg betrug vermutlich bis zu zehn Jahre. Zweck der eindrucksvollen Festungsanlage mit einer Gesamtlänge von mehr als 350 Metern war der Schutz von Quedlinburg und der nahen Heerstraßen. Im Jahre 1180 wurde die Lauenburg bei kriegerischen Auseinandersetzungen von Friedrich I. (Barbarossa) erobert.
Später hausten zeitweilig Raubritter auf der Burg, bis diese im 14. Jahrhundert zerstört wurde.

Die Hauptburg ist heute stark verfallen. Nur wenige Reste der Türme und der Außenmauern sind noch erhalten geblieben. Das einzige Bauwerk der gesamten Festungsanlage, welches dem Zahn der Zeit und der Geschichte relativ gut widerstanden hat, ist der Bergfried der Vorburg. Seine Ruine ist schon von weitem gut sichtbar.

Unterhalb des Burgberges befindet sich hinter der kleinen Stecklenberger Kirche ein Modell der Lauenburg im Maßstab 1:20, welches dem Betrachter einen guten Eindruck von den einstigen Ausmaßen der Burg vermittelt.

 


Anzeige:

Weitere Informationen:
Stecklenberg | Übersicht - Burgen und Burgruinen im Harz | Begriffserklärungen rund um die Themen Kirchen, Kloster und Burgen

In der näheren Umgebung befinden sich:
Die Burgruine Stecklenburg | Thale | Bad Suderode | Die Teufelsmauer

HomeInhaltsverzeichnisImpressum • Foto: fm