Der Johann-Friedricher Teich

Der Johann-Friedricher Teich  
Blick aus Richtung Süden auf den Johann-Friedricher Teich  
Der Johann-Friedricher Teich liegt auf einer Hochfläche südlich von Clausthal-Zellerfeld und wurde vermutlich zu Beginn der 70er Jahre des 17. Jahrhunderts erbaut. Sein Damm ist rund 6,30 Meter hoch und etwa 240 Meter lang. Er staut etwa 100.000 m³ Wasser an, welches einst über den oberen Fall (oberste Wasserschicht von ca. 3,40 Meter Stärke) zu den Gruben des Burgstätter Zuges geleitet werden konnte. Dieses Wasser floß durch den 810 Meter langen Johann-Friedricher Wasserlauf in den Dorotheer Kehrradsgraben. Dort erfolgte die Weiterleitung des kostbaren Nasses zu den Wasserrädern der erzreichen Bergwerke Caroline und Dorothea.

Das Wasser des Johann-Friedricher Teiches, welches sich nicht dem Burgstätter Zug zuführen ließ, wurde über den Alten Wasserläufer Teich und den Schwarzenbacher Teich den Erzgruben des Rosenhöfer Zuges zur Verfügung gestellt.

Selber erhielt der ca. 270 Meter lange und ungefähr 220 Meter breite Johann-Friedricher Teich sein Wasser u.a. aus dem aus westlicher Richtung von Clausthal heranführenden Johann-Friedricher Zulaufgraben, einem rund 850 Meter langen Sammelgraben. Der Teich ist von allen Seiten frei einsehbar und bedingt durch die Beschaffenheit seines Ufers nicht zum baden geeignet. Er gehört zum aktiven Teil des Oberharzer Wasserregals und genießt somit den damit verbundenen Schutzstatus als Kulturdenkmal.

weitere Informationen:
Teiche im Harz | Das Oberharzer Wasserregal | Der Burgstätter Zug | Die Grube Caroline | Der Dorotheer Kehrradsgraben

In der näheren Umgebung befinden sich:
Buntenbock | Clausthal-Zellerfeld | Der Alte Wasserläufer Teich | Der Hirschler Teich | Der Pixhaier Teich | Der Schwarzenbacher Teich



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