Die Sösetalsperre

Der Sösestausee  
Blick vom Staudamm der Vorsperre über den Sösestausee.  
Der Stausee der Sösetalsperre erstreckt sich entlang der Straße von Osterode nach Riefensbeek-Kamschlacken. Er ist rund drei Kilometer lang und dient hauptsächlich der Trinkwasserversorgung. Bei Vollstau hat dieses künstliche Gewässer eine Fläche von etwas mehr als einem Quadratkilometer und einen Wasserinhalt von ca. 25 Millionen m³.

Im Jahre 1931 wurde der ca. 500 Meter lange Staudamm fertiggestellt. Damit war die Sösetalsperre zu dieser Zeit die größte Trinkwassertalsperre in Deutschland.

Zum Sösetalsperrensystem gehören außerdem eine kleinere Vorsperre oberhalb sowie ein Ausgleichsbecken unterhalb der Hauptsperre. Die Sösetalsperre besitzt ein Kraftwerk zur Erzeugung von Elekroenergie, welches in Zeiten mit hohem Strombedarf zugeschaltet wird (Spitzenkraftwerk). Da es aus diesem Grund nur wenige Stunden am Tag in Betrieb ist, das Wasser aber dennoch gleichmäßig an den Fluß abgeben werden soll, wurde unterhalb des Kraftwerkes das zusätzliche Speicherbecken errichtet.

Die Sösetalsperre versorgt über zwei Wasserleitungen die Region um Göttingen sowie das Gebiet um Hannover mit Trinkwasser. Eine weitere Aufgabe der Talsperre ist der Hochwasserschutz.

Der Sösestausee ist ein beliebtes Angelgewässer. An seinem Ufer wurde ein Anglerlehrpfad angelegt, welcher über die im Stausee lebenden Fischarten informiert. Aus Gründen des Trinkwasserschutzes gibt es an der Sösetalsperre keine Möglichkeit, Wassersport zu betreiben.

Mehr Informationen zur Sösetalsperre:
Die Söse-Vorsperre | Das Ausgleichsbecken der Sösetalsperre | Bilder vom Sösestausee

In der näheren Umgebung befinden sich:
Osterode | Lerbach | Riefensbeek-Kamschlacken | Der Höhenzug "Auf dem Acker" | Die Hanskühnenburg

Weitere Informationen:
Die Söse | Übersicht über die Talsperren im Harz | Pumpspeicherkraftwerke und Spitzenlast-Kraftwerke



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