Güntersberge

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Die Pfarrkirche St. Martini  
Güntersberge - Ortsbild mit Blick auf die Pfarrkirche St. Martini  
Der staatlich anerkannte Erholungsort Güntersberg liegt malerisch in eine sanfte Berglandschaft eingebettet im oberen Selketal. Die ruhige waldreiche Gegend lädt zu ausgedehnten Wanderungen und in der kalten Jahreszeit zum Skilanglauf ein.

Bis zur Eingemeindung nach Harzgerode am 1. August des Jahres 2009 galt Güntersberge als kleinste Stadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Heute wohnen etwas mehr als 600 Menschen in dem von zahlreichen schönen Fachwerkhäusern geprägten Harzort.

Die erste der Nachwelt erhaltene schriftliche Erwähnung des Ortes datiert im Jahre 1281. Vermutlich ist Güntersberge aber deutlich älter. Viele Forscher gehen inzwischen davon aus, dass sich die Keimzelle der Siedlung auf dem Areal der einstigen Güntersburg südwestlich des heutigen Ortes befand.

Im Jahre 1491 erhielt Güntersberge das Stadtrecht. Die Menschen lebten hier seinerzeit vor allem von der Forst- und Waldwirtschaft sowie vom Bergbau. Zahlreiche Brände veränderten das Antlitz des Ortes im Laufe der Jahrhunderte immer wieder aufs Neue. Die heutige Siedlungsstruktur entstand nach dem letzten dieser Großbrände im Jahre 1856.

In Güntersberge gibt es verschiedene attraktive Sehenswürdigkeiten. Ein markantes Bauwerk und guter Orientierungspunkt ist die Pfarrkirche St. Martini. Weit über die Grenzen des Harzes hinaus reicht der Bekanntheitsgrad des einzigartigen Mausefallen- und Kuriositätenmuseums. Der malerische, etwa acht Hektar große Bergsee am südwestlichen Ortsrand ermöglicht außerdem zahlreiche Freizeitaktivitäten.

Als Wanderziel in Ortsnähe eignet sich die bereits erwähnte Ruine der Güntersburg. Wer etwas größere Touren plant, kann dafür u.a. den Selketalstieg nutzen, welcher direkt durch die Siedlung führt.

Des Weiteren verfügt Güntersberge über einen Anschluß an die Selketalbahn. Deren nostalgische, von einer Dampflok gezogenen Züge fahren regelmäßig und nach Fahrplan am südlichen Ortsrand entlang.

Güntersberge eignet sich obendrein gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in das gesamte Harzgebiet. Neben der genannten Schmalspurbahn ermöglicht vor allem die den Ort durchquerende Bundesstraße 242 eine schnelle und unkomplizierte Anfahrt zu unzähligen weiteren Attraktionen in Deutschlands nördlichstem Mittelgebirge.


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Weitere Informationen:
Das Mausefallen- und Kuriositätenmuseum | Die Bundesstraße 242 (Klausstraße) | Der Bergsee | Die Harzer Schmalspurbahnen | Der Streckenverlauf und die Bahnhöfe der Selketalbahn | Die Selke

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