Die Talsperre Mandelholz

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Die Talsperre Mandelholz bei Königshütte
Blick vom Staudamm auf den Mandelholzstausee
Die Talsperre Mandelholz befindet sich zwischen Elend und Königshütte südlich der Bundesstraße 27. Der Stausee des auch "Hochwasser-Rückhaltebecken Kalte Bode" genannten Staubauwerks kann von dieser Straße aus teilweise eingesehen werden. Dieses Hochwasserschutzbecken ist in das System der Ostharzer Bodetalsperren eingebunden.

Der 26 Meter hohe und etwa 220 Meter lange Erddamm der Mandelholztalsperre wurde in den Jahren 1952 bis 1957 errichtet. Die Talsperre dient neben dem Hochwasserschutz der Versorgung der umliegenden Industrie mit Brauchwasser. Eine Nutzung des gespeicherten Wassers zur Stromerzeugung ist in Planung.

Der Stausee ist im Normalfall nur zu einem geringen Teil gefüllt, um bei Bedarf genügend Reserven zur Aufnahme von Hochwasser zu haben. Bei dieser üblicher Teilfüllung besitzt das Staugewässer eine Länge von rund 1.300 Meter, welche sich bei Vollstau auf mehr als zwei Kilometer ausdehnt. In einem solchen, relativ seltenen Fall fasst die Talsperre Mandelholz bis zu 4.470.000 m³ Wasser. Dann überstaut sie auch die Reste eines älteren Bergbauteiches aus dem 17. Jahrhundert nahe der Einmündung der Wormke am westlichen Ende des Stausees.

Um den Stausee der Mandelholztalsperre führt ein ausgeschilderter Wanderweg herum. An der nahen Bundesstraße 27 gibt es für die mit dem Auto anreisenden Wanderer mehrere Parkplätze zur Auswahl.

 


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Weitere Informationen:
Bilder von der Talsperre Mandelholz | Übersicht über die Talsperren im Harz | Die Kalte Bode | Der Ortsplan von Königshütte

In der näheren Umgebung befinden sich:
Drei Annen Hohne | Elend | Königshütte

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