Die Burgruine Heimburg

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Die Ruine der Heimburg  
Viel blieb nicht übrig von der einst stolzen Heimburg.  
Die Ruine der Heimburg befindet sich auf einer einzeln im nördlichen Harzvorland liegenden Anhöhe am Rande des Ortes Heimburg. Sie kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. In der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde die Heimburg von Heinrich dem IV. auf einer vermutlich bereits vorhandenen älteren Burganlage erbaut. Die Burg nahm in ihren damaligen Ausmaßen den gesamten Gipfel des kleinen Berges ein.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Heimburg nach ihrer ersten Zerstörung im Jahre 1073. Nach einem Wiederaufbau lag sie bereits im Jahre 1115 abermals in Trümmern.
Die Ruine ging wenige Jahre danach in den Besitz von Lothar von Supplingenburg über, welcher die Heimburg wieder aufbaute. Von ihm erbte später sein Enkel Heinrich der Löwe die Burg.
Etwa um das Jahr 1265 erhielten die Grafen von Regenstein bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1599 die Heimburg als Lehen. Danach begann ihr Verfall. Bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts war die Heimburg nur noch eine Ruine.
In den folgenden Jahrhunderten diente sie als Steinbruch. Als Folge dieser Tätigkeiten wurde die Burg zum größten Teil abgetragen.

Im 19. Jahrhundert erfolgten umfangreiche Ausgrabungen auf dem Ruinengelände sowie Bemühungen, den Berggipfel in einen Landschaftspark umzugestalten.
In den 1990er Jahren wurden die verbliebenen Reste der Heimburg saniert und ein Aussichtspavillon auf dem Berg errichtet. Von diesem können Sie eine schöne Aussicht auf das umgebende Harzvorland genießen.

 


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Weitere Informationen:
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