Drübeck

Die Klosterkirche zu Drübeck  
Die Klosterkirche zu Drübeck  

Der kleine Ort Drübeck befindet sich am nördlichen Harzrand zwischen Ilsenburg und Wernigerode. Seine bekannteste Sehenswürdigkeit ist das ehemalige Kloster St. Vitus (auch St. Veit). Die Geschichte Drübecks ist eng mit der des Klosters verbunden. Im Mittelalter waren Dorf und Kloster durch gemeinsame Verteidigungsanlagen gegen Angreifer geschützt.

Das Kloster St. Vitus beherbergte einst benediktinische Nonnen. Seine Gründung erfolgte vermutlich im 10. Jahrhundert, hierzu gibt es aber widersprüchliche Dokumente und Zeitangaben. Von den Kaisern Otto I. und Otto II. bekamen die Nonnen weitreichende Privilegien zugesprochen. Die letzte Äbtissin des Klosters St. Vitus starb im Jahre 1955.

Heute zählt das ehemalige Benediktinerinnenkloster zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken am Nordharzrand. Es ist außerdem Bestandteil der durch den Ort Drübeck verlaufenden "Straße der Romanik".

Schon aus großer Entfernung können Sie den imposanten Bau der Klosterkirche erkennen. Diese wurde am Ende des 10. Jahrhunderts als dreischiffige und flachgedeckte Basilika errichtet. Etwa um das Jahr 1170 erfolgte eine Erweiterung der Kirche. Zu dieser Zeit wurde der Westbau mit der Apsis und den beiden markanten Türmen angebaut. Dieses hochromanische Bauwerk blieb bis in die heutige Zeit in seiner ursprünglichen Form erhalten. Neben diesen Gebäudeteilen können Sie außerdem noch Teile des südlichen Seitenschiffes, das Mittelschiff sowie die Krypta und Teile des Chorquadrats besichtigen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Klosters St. Vitus gibt es neben der Klosterkirche noch mehr sehenswertes zu entdecken. Dazu gehören z.B. das Äbtissinnenhaus aus dem 18. Jahrhundert, der Klostergarten sowie eine mehr als 200 Jahre alte Sommerlinde.

In der näheren Umgebung befinden sich:
Ilsenburg | Wernigerode

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Baustile im Überblick | Begriffserklärungen rund um die Themen Kirchen, Kloster und Burgen



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