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| Blick über den Forellenteich zum Marktplatz
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Der Luftkurort Ilsenburg befindet sich am Nordrand des Harzes.
Die Stadt bietet ihren Gästen ein mildes Klima, eine waldreiche Umgebung sowie als besondere Attraktion das romantische Ilsetal mit den wunderschönen Ilsefällen.
In Ilsenburg befindet sich außerdem der Anfang der "Straße der Romanik", welche viele bedeutende Bauwerke dieser Epoche miteinander verbindet.
Mit dem "Heinrich-Heine-Weg" beginnt in Ilsenburg darüber hinaus einer der schönsten Wanderwege zum Brocken.
Seit dem 11. Jahrhundert wurde im Gebiet von Ilsenburg Eisenerz abgebaut und verhüttet.
Im Jahre 1530 wurde die bis heute produzierende Eisengießerei "Fürst-Stolberg-Hütte" in Betrieb genommen.
Sie zählt damit zu den ältesten Eisengießereien in Europa.
Nur wenige Jahre später wurde hier der erste Harzer Hochofen aufgestellt.
In der heutigen Zeit werden in der "Fürst-Stolberg-Hütte" viele kunstvolle historische Gegenstände aus Gußeisen restauriert.
Jede Woche von Montag bis Freitag haben Sie die Möglichkeit, diese Eisengießerei zu besichtigen und beim Schaugießen zuzusehen.
Anschließend können Sie die gegossenen Produkte käuflich erwerben.
Im Hütten- und Technikmuseum können Sie sich außerdem über die Entwicklung der Industrie in Ilsenburg informieren.
Eine weitere große Sehenswürdigkeit in Ilsenburg ist die Klosteranlage aus dem 11. Jahrhundert.
Sie ist architektonisch und kulturgeschichtlich sehr bedeutsam.
Die romanische Klosterkirche wurde zwischen 1078 und 1087 als kreuzförmige Basilika erbaut.
Im Bauernkrieg wurde das Kloster zu einem großen Teil zerstört, in der Folgezeit aber wieder aufgebaut.
Sehenswert ist u.a. der Altar im Stil des Barock mit seinen schönen Schnitzereien sowie die Reste eines reich verzierten romanischen Gipsfußbodens.
Neben den ursprünglichen religiösen Zwecken wird die Kirche heute auch für Konzerte und Ausstellungen benutzt.
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