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| Der Bergfried der Burgruine Regenstein
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Nordwestlich von Blankenburg befindet sich auf einem hohen Felsen die Ruine der Burg Regenstein.
Die Burg wurde seinerzeit fast vollständig aus dem Fels herausgearbeitet, d. h., es handelt sich in der Praxis um viele künstliche, z. T. miteinander verbundene Höhlen.
Entsprechend rustikal ist das Ambiente.
Anfangs war die Burg Sitz der Grafen von Regenstein, welche allerdings bereits im 14. Jahrhundert in die Stadt Blankenburg übersiedelten.
Der Verfall der Burg wurde damit eingeleitet.
Im späten Mittelalter war sie schon teilweise Ruine und wurde stark umkämpft (v.a. im Dreißigjährigen Krieg), denn sie lag strategisch günstig in der Nähe einer wichtigen Handelsstraße; eine Zeit lang waren Raubritter die Burgherren.
Von der mittelalterlichen Burganlage ist als markanter Überrest der Stumpf des Bergfrieds (Turm) erhalten geblieben.
Ein schöner Ausblick in das gesamte Umland ist von der Ruine aus zu genießen.
In der warmen Jahreszeit fährt vom Parkplatz aus eine Straßeneisenbahn in Richtung Burgruine.
Geöffnet ist die Burg von Mai bis Oktober täglich (9:00 - 18:00) und von November bis April von Mittwoch bis Sonntag (9:00 - 16:00). Der Eintrittspreis für einen Erwachsenen beträgt EUR 2,60.
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Die Regenstein-Sage
Einstmals wurde im Verlies der Burg Regenstein eine der schönsten Jungfrauen des Landes gefangengehalten, nur weil sie die Liebe des Grafen Regenstein verschmähte.
Mit einem Diamantring kratzte sie einen Spalt in den Fels, welcher nach einem Jahr so groß war, daß sie hindurchkriechen und fliehen konnte.
Nach ihrer Flucht kehrte sie mit ihren Angehörigen auf die Burg zurück, doch der Graf war verschwunden.
Wenig später bemerkte sie, daß aus einem Spalt in einer Felswand dicker Qualm hervorquoll.
Als sie hindurch sah, erblickte sie den Grafen im Fegefeuer.
Da warf sie ihm aus Mitleid ihren Ring zu, um den Geist des Grafen zur Ruhe kommen zu lassen.
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