Der Froschfelsen

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Der Froschfelsen
Blick vom Wanderweg zum Froschfelsen
Der Froschfelsen ist eine auffällige und mehr als fünf Meter hohe Granitformation am Südwesthang des Meineberges auf dem Gebiet des Nationalparks Harz bei Ilsenburg. Er befindet sich direkt an dem über den Berggipfel führenden Wanderweg und ist daher auch für den unkundigen Wanderer kaum zu übersehen. Das bizarre Felsgebilde erinnert mit ein wenig Phantasie an einen überdimensionalen sprungbereiten Frosch. Schon seit vielen Jahren steht der von hohen Bäumen umgebene Froschfelsen als Naturdenkmal unter einem besonderen Schutz.

Die Gesteinsformation weist einige überhängende Bereiche auf sowie mehrere enge, für Menschen nicht passierbare Durchgänge. Das eigentümliche Felsgebilde verdankt seine Entstehung der Wollsackverwitterung des Granits. Jedoch zeigen sich in diesem Fall nicht die sonst an vielen Stellen im Harz auftretenden typischen Formen dieser Verwitterungsart. Vermutlich stürzte der resultierende charakteristische Felsturm in grauer Vorzeit ein, wobei die Granitblöcke in ihre heutige Position gerieten.

Nur wenige dutzend Meter vom Froschfelsen entfernt befindet sich eine Weggabelung mit Schutzhütte. Diese bietet ein schöne Möglichkeit für eine kleine Pause. Von hier sind es außerdem nur ein paar Gehminuten bis zum Aussichtspunkt Westerbergklippe.

Den Froschfelsen können Sie vom Ilsetal bei Ilsenburg aus erwandern. Dabei müssen Sie etwas mehr als 220 Höhenmeter überwinden. Je nach gewählter Route sind teilweise sehr anspruchsvolle Anstiege zu bewältigen. Für die ungefähr drei Kilometer lange Wegstrecke bis zu dem eigentümlichen Felsgebilde sollten Sie deshalb eine Stunde Zeit einplanen.

 


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Weitere Informationen:
Ilsenburg | Der Stadtplan von Ilsenburg | Der Nationalpark Harz | Die Wollsackverwitterung | Der Meineberg

In der näheren Umgebung befinden sich:
Die Bäumlersklippe | Der Borkenkäferpfad | Der Ilsestein | Das Ilsetal | Die Ilsefälle | Die Westerbergklippe

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