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| Kolonnenweg mit Wachtturm an der ehemaligen innerdeutschen Grenze
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Etwa einen Kilometer westlich der kleinen Ortschaft Sorge befindet sich ein sehenswertes Freiland-Grenzmuseum am historischen Ort.
Es erinnert an die Zeit der unseligen deutschen Teilung.
Alle "Ausstellungsstücke" sind original erhaltene und am ursprünglichen Standort befindliche Relikte der einstigen innerdeutschen Grenze.
Sie sehen hier u.a. den Stacheldraht-Signalzaun mit Toren und Hundelaufanlage am Beginn der 500-Meter-Sperrzone, den anschließenden Kolonnenweg aus Betonplatten, einen Grenzwachtturm mit Scheinwerfer und Lautsprecher sowie den finalen Todesstreifen mit Minenfeld.
Ergänzt wird das Museum durch den in der Nähe befindlichen "Ring der Erinnerung".
Bei diesem Kunstwerk handelt es sich um einen Wall aus aufgeschichteten Baumstämmen.
Dieser Wall wird im Laufe der Zeit in sich zusammenfallen und sein Holz als Nährboden für neue Pflanzen dienen.
Damit soll der ewige Kreislauf von Verfall und Neuerstehung symbolisiert werden.
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