Der Gläserne Mönch (Thorstein)

Der Gläserne Mönch in den Thekenbergen bei Halberstadt  
Der Sandsteinfelsen "Gläserner Mönch" in den Thekenbergen  
Südlich von Halberstadt befindet sich ganz im Westen der Thekenberge eine bizarre Felsklippe, welche den umgebenden Wald deutlich überragt und schon aus größerer Entfernung zu sehen ist. Die alten Germanen nannten dieses markante Sandsteingebilde "Thorstein". Möglicherweise erinnerte es sie an den Mjölnir, den Hammer und die Waffe ihres Donnergottes. Nach der Christianisierung erhielt der Felsen die Bezeichnung "Gläserner Mönch" - und weil die alten Namen auch in unseren Tagen nicht politisch korrekt sind, heißt die steinerne Klippe noch heute so.

In der Nähe der Felsklippe wurden diverse Funde aus prähistorischer Zeit gemacht. Der von den Menschen der Vorzeit vermutlich auch als Aussichtspunkt genutzte Sandsteinfelsen gilt außerdem als alte germanische "Kultstätte".

Über Treppen ist der "Gläserne Mönch" gut begehbar. Von oben können Sie eine herrliche Rundumsicht auf die gesamte Umgebung genießen. Im Osten und Südosten sehen Sie den bewaldeten Höhenzug der Thekenberge, im Norden große Teile von Halberstadt, im Süden den Hoppelberg und im Westen den Ort Langenstein. Bei schönem Wetter ist auch der Brocken sehr gut zu erkennen.

Der "Gläserne Mönch" kann über Wanderwege von Halberstadt (Spiegelsberge), vom Ort Langenstein sowie vom Parkplatz der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge gut zu Fuß erreicht werden.

In der näheren Umgebung befinden sich:
Halberstadt | Der Hoppelberg | Langenstein | Die Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge | Der Landschaftspark Spiegelsberge

Weitere Informationen:
mystische Orte im Harz | Die Götter der Germanen | Der Donnergott Donar (Thor)



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