Das Max-Schmeling-Denkmal

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Das Max-Schmeling-Denkmal
Das Max-Schmeling-Denkmal am Max-Schmeling-Platz in Benneckenstein
Im Jahre 1934 wurde in Benneckenstein das Trainingslager für die deutsche Box-Nationalmannschaft eingerichtet. Die Sportler übten in Vorbereitung der olympischen Spiele in den umgebenden Wäldern sowie in der örtlichen Turnhalle. Später folgten den Boxern auch Ringer und Gewichtheber in den Harzer Kurort.

Das gute Abschneiden der Boxer bei den olympischen Spielen 1936 in Berlin nahmen die Stadtväter von Benneckenstein zum Anlaß, zu einer Siegesfeier für alle Medaillengewinner einzuladen. Dem einstigen Boxweltmeister Max Schmeling trugen Sie sogar die Ehrenbürgerwürde an, welche er am 28. November 1936 in Form einer Ehrenbürgerurkunde vom damaligen Bürgermeister Walther Bock entgegennnahm.

Während der Zeit der DDR bestand kein Kontakt zwischen der Stadt und ihrem Ehrenbürger. Erst in den 1990er Jahren konnte die alte Verbindung wieder neu belebt werden. Ein weitläufiger Platz im Stadtzentrum wurde nach dem Ende des "Arbeiter- und Bauernstaates" von "Roter Platz" in "Max-Schmeling-Platz" umbenannt. Das Areal erinnert an einen überdimensionierten Boxring.

Im Jahre 1993 besuchte nach einer Einladung Max Schmeling die Stadt Benneckenstein. Tausende Bewohner bereiteten ihm einen begeisterten Empfang.

Anläßlich des 100. Geburtstages errichtete die Stadt im Jahre 2005 der im gleichen Jahr verstorbenen Boxlegende ein Denkmal am nördlichen Rand des Max-Schmeling-Platzes.

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Weitere Informationen:
Benneckenstein | Der Stadtplan von Benneckenstein | Der Max-Schmeling-Platz

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