Die Felsnadel "Mönch"

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Der Mönch bei Ilfeld
Der "Mönch" schaut etwas traurig über das Behretal hinweg.
Der "Mönch" ist eine bizarre Felsnadel hoch über dem Behretal nördlich von Ilfeld. Er besteht aus sogenanntem "Ilfelder Porphyrit" - einem Gestein mit recht merkwürdigen Eigenschaften. Dieses besitzt sehr unterschiedliche Festigkeit. Teilweise ist es mürbe und somit anfällig für Verwitterung, in unmittelbarer Nachbarschaft dagegen wiederum sehr fest und widerstandsfähig. Dadurch entstanden durch die ungleiche Materialabtragung im Laufe von Jahrmillionen eigenartige Felsgebilde.

Eine dieser skurrilen Felsnadeln ist der besagte Mönch. Mit seinem steinernen Gesicht schaut er etwas wehmütig über das Behretal auf den gegenüberliegenden Hang. Dort steht der Gänseschnabel, ein ebenfalls außergewöhnlicher Porphyritfelsen. Der Sage nach handelt es sich bei diesem um die einstige Geliebte des Mönches. Beide wurden von einer bösen Hexe zu Stein verzaubert.

Der Mönch ist vom Parkplatz am nördlichen Ortsrand von Ilfeld in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Sie folgen zunächst dem Wanderweg entlang des Gleises der Harzquerbahn, überqueren dieses nach wenigen hundert Metern und folgen dann dem "Goetheweg". Dieser führt über einen kurzen steilen Anstieg direkt zur Felsnadel "Mönch".

Ein weiteres "Gesicht" im Harzer Felsgestein finden Sie übrigens hoch über dem Okertal. Dort schaut der "Alte vom Berge" ins Tal hinab.

 


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Weitere Informationen:
Ilfeld | Der Gänseschnabel | Die Behre | Der Alte vom Berge | Die Sage vom Gänseschnabel und dem Mönch

In der näheren Umgebung befinden sich:
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