Die Überleitungssperre Königshütte

Stausee der Überleitungssperre Königshütte  
Blick auf den teilweise mit Eis bedeckten Stausee der Überleitungssperre Königshütte  
Die Überleitungssperre Königshütte ist ein Bestandteil des Ostharzer Rappbode-Talsperrensystems. In den Jahren 1952 bis 1956 wurde die 18 Meter hohe und 108 Meter lange Staumauer erbaut. Sie befindet sich zwischen Rübeland und Königshütte nahe der ehemaligen Trogfurter Brücke.

Bei maximalem Wasserstand ist der sich hinter der Betonmauer stauende See etwa 2,2 Kilometer lang und 150 Meter breit und bedeckt ein Fläche von 32 Hektar. Das Fassungsvermögen beträgt 1.200.000 Kubikmeter.
Der Hauptzweck der Talsperre bei Könighütte ist die Wasserüberleitung durch einen 1,8 Kilometer langen unterirdischen Stollen in die Rappbodetalsperre. Sie dient darüber hinaus dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung der Bode sowie der Energieerzeugung.

Wer einen gültigen Fischereischein besitzt, hat an der Talsperre Königshütte die Möglichkeit zum Angeln.
Das Gebiet und den Stausee ist außerdem ein beliebtes Wandergebiet. Zahlreiche bedeutende Wanderwege wie der "Harzer Hexenstieg", der "Weg der deutschen Kaiser und Könige des Mittelalters im Harz", der Fernwanderweg "Harz-Eichsfeld-Thüringen" sowie der "Montangeschichtliche Wanderweg" führen an der Überleitungssperre Königshütte vorbei.

weitere Informationen:
Übersicht über die Talsperren im Harz | Überleitungssperre Königshütte - Fotoimpressionen | Der Harzer Hexenstieg | Die Trogfurt und die Trogfurter Brücke

In der näheren Umgebung befinden sich:
Elbingerode | Die Burgruine Königsburg | Königshütte | Rübeland | Die Ruine der St. Andreaskirche | Die Burgruine Susenburg



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