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Die Iberger Tropfsteinhöhle ist eine der größten Touristenattraktionen im Westharz.
Sie befindet sich nördlich von Bad Grund nahe der Bundesstraße 242.
Unweit der Höhle gibt es einen Parkplatz, so daß Sie diese Sehenswürdigkeit sehr bequem mit dem eigenen Fahrzeug erreichen können.
Der Iberg und der benachbarte (ehemalige) Winterberg gehören zu einem etwa 370 Millionen Jahre alten Riffkalkmassiv.
Dieses entstand im Laufe von Jahrmillionen aus den Resten von Korallen und anderen Seetieren.
In diesem Kalkgestein gibt es mehr als hundert meist noch wenig erforschte Höhlen.
Eine der größten dieser Höhlen ist die im Mittelalter von Bergleuten entdeckte Iberger Tropfsteinhöhle.
Die Iberger Tropfsteinhöhle wurde im Jahre 1874 zur Schauhöhle ausgebaut und für Besucher zugänglich gemacht.
Im Jahre 1911 wurde der heutige Eingangsstollen erbaut und 1952 die elektrische Beleuchtung installiert.
Auf Ihrem Weg durch die Höhle bekommen Sie zahlreiche Tropfsteine zu sehen, welche im Verlauf vieler Jahrtausende gewachsen sind.
Die meisten dieser Steine haben sehr beeindruckende Formen und wurden durch das im Gestein vorhandene Eisenerz verfärbt.
Das eigenartige Aussehen der Tropfsteine hat seit jeher die Phantasie der Betrachter angeregt.
Sie tragen daher oft auch entsprechend eindrucksvolle Namen.
Eines der größten und schönsten Tropfsteingebilde in der Iberger Tropfsteinhöhle ist der "versteinerte Wasserfall".
Die Höhle wird von zahlreichen Fledermäusen bewohnt.
Dank der Beleuchtung haben sich hier außerdem diverse Moose und Farne angesiedelt.
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