Bad Grund

Die malerische Holzkirche St. Antonius  
Die malerische Holzkirche St. Antonius in Bad Grund  
Das ganz im Westen des Harzes gelegene Bad Grund ist seit 1855 ein staatlich anerkanntes Moorheilbad. Die Stadt wurde bereits im Jahre 1317 erstmals urkundlich erwähnt und ist damit die älteste der Oberharzer Bergstädte.
Lebten die Einwohner in früheren Zeiten vorwiegend vom Abbau von Silbererz, so sind es heute vor allem der Tourismus und der Kurbetrieb. Im Kurzentrum gibt es Sole-, Hallen- und Bewegungsbäder. Für Allergiker und Atemwegserkrankte werden hier spezielle Höhlentherapien im Eisensteinstollen angeboten.

Bad Grund ist eine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Zu diesen zählt z.B. das Bergbaumuseum "Schachtanlage Knesebeck". Dieses ehemalige Bergwerk war bis zum Jahre 1992 in Betrieb. Eine weitere Attraktionen im Ort ist das Uhrenmuseum. Hier finden Sie etwa 1500 Uhren aus aller Welt und aus 6 Jahrhunderten - von der Taschenuhr bis zur Turmuhr.

Etwas außerhalb von Bad Grund befinden sich mit der Iberger Tropfsteinhöhle und dem WeltWald Harz zwei weitere sehenswerte Orte. Der "WeltWald" ist ein einzigartiger botanischer Garten mit Bäumen aus anderen Regionen der Erde, z.B. aus dem Mittelmeerraum, aber auch aus Asien und Amerika.

Ein besonderes Ereignis ist die jährliche große Feier zur Walpurgisnacht - mit Schauspiel und einem Hexentanz am Hübichenstein. Der Hübichenstein ist ein mehr als 40 Meter hoher nadelförmiger Kalksteinfels (der Rest eines Korallenriffs), welcher über Treppen bestiegen werden kann.

Weitere Informationen:
Das Bergbaumuseum "Schachtanlage Knesebeck" | Übersicht über die Harzer Bergbaumuseen | Der Eisensteinstollen | Die Walpurgisnacht

In der näheren Umgebung befinden sich:
Der Iberg | Der Albertturm auf dem Iberg | Der Hübichenstein | Die Iberger Tropfsteinhöhle | Der WeltWald Harz | Der Tiefe Georg-Stollen | Gittelde | Wildemann | Windhausen



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