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Kurz vor seinem Tode stiftete der auf Burg Hohnstein wohnende Graf Elger II. gemeinsam mit seiner Frau Lutrutis im Jahre 1189 das Kloster Ilfeld.
Große Teile des benötigten Baumaterials gewann man aus den Mauern der Ilburg, der einstigen Stammburg der Ilfelder Grafen, welche seit deren Übersiedelung auf die Burg Hohnstein nicht mehr genutzt wurde.
Im Jahre 1190 stirbt Graf Elger II. und der Bau des Klosters wird unter seinem Sohn Elger III. vollendet.
Noch im gleichen Jahre ziehen die ersten Mönche in das Ilfelder Kloster ein.
König Heinrich VI. bestätigte im November 1190 die Klosterstiftung in einer Urkunde.
In der Folgezeit erwarb das Kloster Ilfeld ausgedehnte Ländereien und somit auch einen gewissen Wohlstand.
Es wurde wirtschaftlich bedeutsam für die gesamte Region.
Um das Kloster herum entstand der Ort Ilfeld.
Im Bauerkrieg besetzten und plünderten Bauern das Kloster Ilfeld.
Der Abt flüchtete zuvor mit dem Klosterschatz auf die Burg Hohnstein, welche darauf hin ebenfalls von den Aufständigen erobert wurde.
Nach der Reformation erfolgte im Jahre 1546 die Gründung einer Klosterschule.
Diese hatte bis zum Jahre 1944 Bestand, wobei der ursprüngliche Charakter dieser Bildungseinrichtung während der Zeit des Dritten Reiches von den damaligen Machthabern beseitigt wurde.
Der größte Teil der heute noch vorhandenen Bauwerke auf dem einstigen Klosterschulengelände stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Die meisten der älteren Gebäude des Klosters mußten seinerzeit moderneren Neubauten weichen.
Im Jahre 1948 zog das Kreiskrankenhaus Nordhausen in die ehemalige Klosterschule ein.
Auch heute noch beherbergen die alten Mauern eine große und vielseitige Fachklinik.
Eine ganz besondere Attraktion auf dem Areal des einstigen Klosters Ilfeld stellt die "Ewige Lampe" dar.
Sie ist Erinnerung an und Sühne für eine grausame Bluttat, welche ein Vorfahre des Klostergründers hier einst beging.
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