Hörningen

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Die Hörninger Kirche
Die namenlose Kirche zu Hörningen mit dem sanierten Turm im Stil des Barock.
Hörningen ist ein ruhiger Ort mit etwa 300 Einwohnern im Gipskarstgebiet des südlichen Harzvorlandes. Die Siedlung liegt abseits der Hauptverkehrsadern etwa sieben Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Nordhausen.

Hörningen wurde im Jahre 1238 erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich siedelten Menschen an dieser Stelle aber schon in prähistorischer Zeit. Im Spätmittelalter fand Baumaterial aus den Steinbrüchen im Umfeld des Ortes beim Bau der Nordhäuser Stadtmauer Verwendung.

Auf eine wechselvolle Geschichte blickt das kleine Gotteshaus im Zentrum von Hörningen zurück. Es wurde im Jahre 1752 am Standort einer zuvor wegen Baufälligkeit eingestürzten Kirche errichtet. Als Baumaterial für das bis heute namenlos gebliebene Gebäude wurden Bruchsteine verwendet. Der Kirchturm erhielt eine für die Barockzeit typische "welsche Haube". Ein Teil des einst etwa 16 Meter langen Kirchenschiffes mußte in den 1970er Jahren auf Grund von Schwammbefall abgerissen werden. Seither weist die Hörninger Kirche ein recht ungewöhnliches Aussehen auf. Zu Beginn des neuen Jahrtausends erfolgten diverse Sanierungsarbeiten an dem Gotteshaus.

Die Umgebung von Hörningen stellt ein interessantes und abwechslungsreiches Wandergebiet dar. Direkt am nördlichen Ortsrand führt der Karstwanderweg vorüber. Dieser erschließt Ihnen gemeinsam mit weiteren Wegen das ebenfalls im Norden angrenzende Naturschutzgebiet "Sattelköpfe" mit zahlreichen eigentümlichen Karsterscheinungen.

 


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Weitere Informationen:
Das Naturschutzgebiet "Sattelköpfe" | Der Karstwanderweg | Die Stadtmauer von Nordhausen

In der näheren Umgebung befinden sich:
Die Erdfallseen bei Liebenrode | Das Große Seeloch | Gudersleben | Günzerode | Herreden | Der Hirschenteich | Hochstedt | Der Igelsumpf | Der Kohnstein | Mauderode | Die Gedenkstätte Mittelbau-Dora | Woffleben

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