Die Stadtmauer von Blankenburg

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Die Stadtmauer von Blankenburg
Rekonstruierter Abschnitt der Blankenburger Stadtmauer
Wie fast alle größeren Städte in Mitteleuropa besaß auch Blankenburg im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine mächtige Stadtbefestigungsanlage. Diese Stadtmauer umschloß die gesamte Altstadt und bezog auch das Große Schloß auf dem Blankenstein mit ein.

Die erste urkundliche Erwähnung des Verteidigungsbauwerks stammt aus dem Jahre 1305. Der Mauer war einst eine Wall-Graben-Anlage mit Palisaden vorgelagert. Das Bollwerk hatte je nach Geländebeschaffenheit eine Höhe zwischen 7 und 10 Metern. Die Blankenburger Stadtmauer war rund einen Meter dick.

Insgesamt vier Tore ermöglichten den Durchgang durch die Stadtmauer. Des weiteren verfügte die Wehranlage über 19 unterschiedlich große Türme als Aussichts- und zusätzliche Verteidigungsposten.

Die Stadtmauer von Blankenburg hatte sich weitestgehend bis ins 19. Jahrhundert hinein erhalten. Nach mehreren Bränden wurden seinerzeit große Teile der Mauer sowie Türme und Tore abgetragen. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges erfolgten weitere Zerstörungen durch Angriffe anglo-amerikanischer Bomberverbände. In den 1960er Jahren sprengte man die so entstandenen Ruinen der Stadtmauer.

Heute sind von der Stadtmauer nur noch einige zusammenhängende Abschnitte im Bereich des Schloßparkes sowie der Krummen Straße erhalten. Im Stadtgebiet läßt sie sich noch an einigen weiteren Stellen nachweisen. Auf dem Bild sehen Sie eine Rekonstruktion aus Originalsteinen im Bereich eines großen Parkplatzes am östlichen Rande der Altstadt.

 


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