Die Sieber

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Die Quelle der Sieber befindet sich nahe des Gipfels des Bruchberges im Oberharz in einem Moorgebiet. Sie liegt etwa einen Kilometer südlich der Wolfswarte und ungefähr 920 Meter über dem Meeresspiegel. Auf einer Gesamtlänge von lediglich 35 Kilometern bewältigt das Wasser der Sieber von der Quelle bis zur Einmündung in die Oder bei Hattorf einen Höhenunterschied von fast 750 Meter.

Die Sieber fließt nach Verlassen des Quellgebietes westlich an St. Andreasberg vorbei durch das Siebertal. Dort wird ihr nahe des Forsthauses Königshof durch den Sieberstollen beständig eine größere Menge Wasser zugeführt, welches aus dem Bergbaurevier der genannten alten Bergstadt bzw. dem Rehberger Graben und damit aus dem Einzugsbereich der Oder stammt. Im Siebertal befindet sich außerdem die nach dem Fluß benannte Siedlung Sieber.

Die durch keinerlei Staustufen an ihrem Vorwärtskommen gehinderte Sieber verläßt mit der Durchquerung der Stadt Herzberg den Harz. Beim Durchfluß durch die Südharzer Karstlandschaft versickert ein Teil des Flußwassers im porösen Karstgestein und gelangt erst in der etwa 10 Kilometer entfernten Rhumequelle wieder an die Erdoberfläche.

Die bedeutendsten Zuflüsse der Sieber sind die Kulmke und die Lonau. In der Vergangenheit nutzten diverse Papiermühlen, Schleifereien und Bergwerke die Wasserkraft der Sieber zum Antrieb technischer Anlagen. Abenteurer können aus der Sieber mit etwas Geduld noch heute das eine oder andere Körnchen eines bekannten gelben Edelmetalls auswaschen.

 


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