Der Möllendorfer Teich / Forstamtsteich

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Der Möllendorfer Teich
Der mit Schmelzwasser voll gefüllte Möllendorfer Teich zum Ende der kalten Jahreszeit
Der Möllendorfer Teich bzw. Forstamtsteich ist ein Stauteich oberhalb der Siedlung Möllendorf im Südosten des Unterharzes. Das Gewässer wird durch den Hagenbach gespeist und mißt in der Länge etwa 230 und in der Breite bis zu 110 Meter. An der Ostseite des Teiches in Richtung Möllendorf befindet sich der ungefähr 130 Meter lange Teichdamm. Der Möllendorfer Teich bedeckt eine Fläche von etwa drei Hektar und ist bei Vollstau lediglich rund drei Meter tief.

Ein Teich an diesem Standort existierte spätestens seit Anfang des 16. Jahrhunderts. Möglicherweise wurde das Gewässer aber bereits im Mittelalter angelegt. Es diente wahrscheinlich von Beginn an der Fischzucht. Auf der nahegelegenen Riddagsburg lebten vermutlich zu dieser Zeit Mönche, deren Nahrung zu wesentlichen Teilen aus Fisch bestand.

In unseren Tagen gehört der Möllendorfer Teich (Forstamtsteich) zu den beliebten Harzer Angelgewässern. Er weist eine große Artenvielfalt auf. Diese entstand aber nicht auf natürlichem Wege, sondern durch Besatzmaßnahmen des Eigentümers. Nach Voranmeldung ist am Möllendorfer Teich auch Nachtangeln möglich.

Einstmals befand sich rund zwei Kilometer flußaufwärts ein weiterer Stauteich mit dem Namen Hagenteich. Dieser wurde im Jahre 1994 durch einen Dammbruch zerstört. Die Wassermassen brachten seinerzeit auch den Möllendorfer Teich / Forstamtsteich und das talwärts gelegene Möllendorf in Gefahr. Der Hagenteich ist seither nicht wieder instand gesetzt worden.

Ein weiteres kleines künstliches Gewässer liegt wenige hundert Meter südwestlich am Hippbach, einem kleinen Zufluß des Hagenbaches.

 


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Weitere Informationen:
Teiche im Harz | Möllendorf | Die Riddagsburg

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