Möllendorf

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Die Möllendorfer Kirche
Die Möllendorfer Kirche
Möllendorf ist ein kleiner Ort im südöstlichen Unterharz mit etwa 300 Einwohnern am Ufer des Hagenbaches. Die Siedlung wurde erstmals im Jahre 961 schriftlich erwähnt. Vermutlich erfolgte die Gründung des Dorfes im Zusammenhang mit dem Ausbau der nahen Riddagsburg. Der Name des Ortes leitete sich vermutlich von einer Wassermühle am Hagenbach ab.

Im 15. Jahrhundert befand sich Möllendorf im Besitz der Grafen von Mansfeld. Ende des 16. Jahrhunderts gelangte der Ort an die Herren von Asseburg. Bald darauf begannen diese mit dem Bau des Schlosses Neu-Asseburg im Waldgebiet in Richtung Blumerode. Dieses Schloß erlebte im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Besitzerwechsel mit.

Möllendorf mußte während des 30jährigen Krieges schwere Schäden hinnehmen. Mehr als die Hälfte der Gebäude des Ortes wurden durch die unzähligen Einwirkungen der Kriegsparteien zerstört.

Die heutige Kirche von Möllendorf entstand im Jahre 1827. Im Juli 1950 wurde das gut einen Kilometer weiter östlich gelegene Dorf Blumerode nach Möllendorf eingemeindet.

In unseren Tagen ist Möllendorf ein ruhiger Harzort. Ganz in der Nähe befinden sich verschiedene bekannte Touristenattraktionen. Die Umgebung des Ortes beeindruckt durch ihren Waldreichtum. Sie eignet sich daher gut für ausgedehnte Wanderungen.

 


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Weitere Information:
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