Annarode

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Die Luthereiche in Annarode
Die Luthereiche in Annarode mit dem Turm der St. Annenkirche im Hintergrund
Annarode befindet sich im äußersten Südosten des Harzes an der Grenze des Gebirges zum Harzvorland. Die Siedlung hat rund 500 Einwohner und liegt etwa 320 Meter über dem Meeresspiegel. Der Übergang vom Gebirge zum vorgelagerten Hügelland ist wohl an keiner anderen Stelle so fließend und unauffällig wie hier.

Annarode wurde im Jahre 1400 erstmals in einem der Nachwelt erhaltenen Schriftstück erwähnt. Ein markantes Bauwerk im Ortszentrum ist die St. Annenkirche. Dieses Gotteshaus besteht aus Sandstein, welcher in den Steinbrüchen des benachbarten Ortes Siebigerode gebrochen wurde. Nahe der Kirche steht vor dem Pfarrhaus die eindrucksvolle und mehr als 100 Jahre alte Luther-Eiche.

Eine besondere Sehenswürdigkeit stellt das Arboretum Annarode im Norden des Ortes dar. Dieser Baumgarten in Form einer Parkanlage entstand in der Mitte der 1990er Jahre. Er beherbergt mehr als einhundert einheimische und exotische Bäume und Sträucher.

Die waldreiche und von sanften Höhenunterschieden geprägte Umgebung von Annarode eignet sich gut für Wanderungen. In der kalten Jahreszeit laden darüber hinaus eine Rodelbahn und diverse Loipen zur sportlichen Betätigung ein.

Annarode läßt sich mit dem Auto sehr gut erreichen. Mitten durch den Ort verläuft die Bundesstraße 86, welche im Norden nach Mansfeld und Hettstedt und im Süden nach Riestedt und Sangerhausen weiterführt. Dadurch eignet sich Annarode gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in das südliche und östliche Harzvorland sowie in den Unterharz.

 


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Weitere Information:
Mansfeld | Siebigerode | Wandern im Harz

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