Steigerthal

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St.-Katharinen-Kirche in Steigerthal
Die turmlose St.-Katharinen-Kirche mit separatem Glockenstuhl
Der rund 350 Einwohner zählende Ort Steigerthal befindet sich im südlichen Harzvorland östlich von Nordhausen. Die kleine Siedlung liegt direkt am Fuße des Höhenzuges "Alter Stolberg" inmitten der Südharzer Gipskarstlandschaft.

Steigerthal wurde erstmals im Jahre 1288 urkundlich erwähnt. Vermutlich ist der Ort aber deutlich älter. Der Standort war möglicherweise bereits in prähistorischer Zeit besiedelt. Am östlichen Ortsrand stand auf einem Felssporn in der späten Bronzezeit eine Burganlage. Durch einen Alabastersteinbruch wurden in der Vergangenheit diverse Reste des Wall-Graben-Systems dieser alten Befestigung zerstört. Steigerthal lag im Mittelalter außerdem an einer bedeutenden Heerstraße.

Der Bau der Steigerthaler Kirche wird in das 12. Jahrhundert datiert und weist damit ebenfalls auf ein höheres Alter der Siedlung hin. Das Gotteshaus soll seinerzeit von Mönchen aus Bad Sachsa errichtet worden sein. Ihr heutiges Antlitz erhielt die kleine turmlose St.-Katharinen-Kirche in wesentlichen Teilen im 17. Jahrhundert.

In unseren Tagen ist Steigerthal ein ruhiger Ort abseits der Hauptverkehrsadern. Seine Umgebung stellt ein überaus attraktives Wandergebiet dar. Am Rand der Siedlung führt der Karstwanderweg vorbei. In der unmittelbaren Nachbarschaft von Steigerthal gibt es zahlreiche eigentümliche Karstphänomene - z.B. Bachschwinden, Karstquellen und Erdfälle. Historisch interessierte Menschen finden in der Nähe außerdem mehrere Wüstungen vor sowie drei markante Sühnesteine - die sagenumwobenen "Glockensteine".

 


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Weitere Informationen:
Der Alte Stolberg | Die Glockensteine | Der Karstwanderweg

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