Das Mansfelder Land

Mansfelder Land  
Landschaft im Mansfelder Land  

Das Mansfelder Land ist eine reizvolle und vielseitige Landschaft am Ostrand des Harzes.
800 Jahre Bergbau haben sich tief in das Antlitz dieser Region eingemeißelt und seine Geschichte entscheidend geprägt. Typisch für die Landschaft sind die ausgedehnten Waldflächen im Mansfelder Bergland sowie die riesigen Schlacke- und Abraumhalden im Harzvorland zwischen Sangerhausen und Hettstedt, Mansfeld und Eisleben. Diese bis zu einhundert Meter hohen Halden sind Relikte des einstigen Kupfer- und Silberbergbaus. Es gibt insgesamt etwa 2000 von diesen Halden in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Die kleineren Halden aus dem Mittelalter sind inzwischen längst bewachsen und dadurch von der natürlichen Umgebung kaum noch zu unterscheiden. Dagegen besitzen die riesigen Halden des 20. Jahrhunderts (noch) keine Vegetation. Als Bergbaudenkmale sollen sie aber auch in Zukunft erhalten bleiben.

Ein weiterer markanter Punkt in der Landschaft des Mansfelder Landes ist der Süße See westlich der Stadt Eisleben. Er ist ein beliebtes Erholungsgebiet.
Der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Salzige See stellt eine interessante Besonderheit dar. Nachdem er jahrzehntelang von der Bildfläche verschwunden war, ist er heute dabei, wieder neu zu entstehen.

Das Mansfelder Land ist außerdem die Heimat von Martin Luther. Der bekannte Reformator wurde in Eisleben geboren. Seine Kindheit und Jugendzeit verbrachte er in Mansfeld. Gestorben ist Luther in seiner Geburtsstadt Eisleben. Luthers Geburtshaus und sein Sterbehaus gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

weitere Informationen:
Eisleben | Mansfeld | Sangerhausen | Der Bergbau im Mansfelder Land | Die Mansfelder Bergwerksbahn

Bilder:
Bergbauhalden im Mansfelder Land



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