Berga

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Petri-Pauli-Kirche in Berga
Die neogotische Petri-Pauli-Kirche überragt alle anderen Bauwerke des Ortes Berga.
Der Ort Berga befindet sich in der Goldenen Aue am Unterlauf der Thyra. Er wurde im Jahre 985 erstmals urkundlich erwähnt und gehört damit zu den ältesten noch bestehenden Siedlungen dieser Region. Schon im Mittelalter kreuzten sich hier bedeutende Handelswege. Ursprüngliches Siedlungszentrum war die Anhöhe, auf welcher heute die Kirche steht. Diese Lage auf dem Berge war namensgebend für den gesamten Ort.

Auf der genannten Anhöhe im Nordosten des Ortes stand vermutlich schon im 8. Jahrhundert eine Festungsanlage. Einige Reste dieser mittelalterlichen Burg sind bis heute auf dem Kirchengelände vorhanden. Bodenfunde belegen außerdem eine Besiedelung dieses Platzes bereits in prähistorischer Zeit.

Heute steht an diesem höchsten Punkt von Berga die Petri-Pauli-Kirche. Sie überragt somit alle anderen Häuser der Siedlung. Das Gotteshaus wurde in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts im Stil der Neogotik am Standort eines Vorgängerbaus errichtet. Der Glockenturm enthält noch Elemente dieser älteren Kirche. Der Kirchenbau wurde im Jahre 1898 den Aposteln Peter und Paul geweiht.

Obwohl Berga keine Stadt war, besaß die Siedlung stadtmauerähnliche Befestigungsanlagen rund um den Ortskern. Diese Mauer konnte mindestens drei Toren aufweisen. Hinzu kamen mehrere Wassergräben zur Sicherung des Ortes. Diese Schutzanlagen waren noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts funktionstüchtig.

Berga gehört in unseren Tagen nicht zu den typischen Urlauberorten. Die Siedlung eignet sich aber dank ihrer verkehrsgünstigen Lage als guter Ausgangspunkt für Tagesausflüge in den Harz, in das südliche Harzvorland sowie in das Kyffhäusergebirge.

 


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